Straßenbaumaßnahmen

1.Staatsstraße 95 / 100 Ausbau in Kamenz - Bönischplatz und Königsbrücker Straße
Bauherr: Straßenbauamt Meißen-Dresden
Planung: März 2005 bis Mai 2007
Leistungsphasen HOAI: 1-8
Fertigstellung: November 2007
Baukosten: 1. Bauabschnitt: Königsbrücker Straße: 0,365 Mio. EURO
2. Bauabschnitt: Bönischplatz: 0,29 Mio. Euro

Kurzbeschreibung
Inhalt der Baumaßnahme war es, die Ortsdurchfahrt der Staatstraße S 95 grundhaft auszubauen und den bestehenden
Kreisverkehrsplatz mit seinen fünf angeschlossen Ästen entsprechend den gültigen Regelwerken anzupassen. Aufgrund der Anordnung der Äste war die Übersichtlichkeit stark eingeschränkt. Die städtebauliche Situation (angrenzende Bebauung) war bisher für die Einordnung eines regelgerechten Kreisverkehrsplatzes nur begrenzt geeignet,
jedoch ergaben sich bessere Möglichkeiten der Einordnung nach dem Abbruch des ehemaligen Landratsamtgebäudes. Mit dem Ausbau wurden die vorhandenen baulichen und funktionalen Mängel behoben und die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes erhöht. Gleichzeitig mit den Straßenbauarbeiten wurden der Mischwasserkanal und die Trinkwasserleitungen einschl. der Anschlussleitungen erneuert, die Gasversorgungsleitung ausgetauscht sowie die Elektrokabel erneuert.

2.Ausbau K 9225 in und südlich Ralbitz
Leistungsphasen HOAI: 3-6
Fertigstellung: November 2006
Baukosten: 0,70 Mio. Euro (KB)

Kurzbeschreibung
Inhalt der Baumaßnahme war der Ausbau der K 9225 beginnend vom Knotenpunkt mit der S 101 in Naußlitz bis zum Ortsausgang Ralbitz.
Die Leistungen umfassen den grundhaften Ausbau der Fahrbahn, Anpassungsarbeiten an den Nebenanlagen innerhalb der OD Ralbitz, die Herstellung eines Radweges sowie die Befestigung der erforderlichen Einmündungen und Feldzufahrten.
Die Entwässerung innerhalb der Ortslage Ralbitz erfolgte über vorhandene oder erneuerte gepflasterte Muldenrinnen bzw.
Spitzrinnen. Die Ableitung erfolgte über neue Straßenabläufe, welche an die bestehende Kanalisation angeschlossen sind.
Außerhalb der Ortslage Ralbitz erfolgt die Entwässerung über das Quergefälle der Fahrbahn und des Radweges in eine
Kombination aus Straßengraben und Sicker-Rigole.

3. S 95 Ausbau OD Kamenz, Pulsnitzer Straße Stützwand
Planung: Januar 2009 bis Juni 2009
Leistungsphasen HOAI: 3-6
Fertigstellung: Dezember 2009
Baukosten: 0,085 Mio. Euro

Kurzbeschreibung
Die geplante Baumaßnahme „S 95 Ortsdurchfahrt (OD) Kamenz, Pulsnitzer Straße“, stellte den Ausbau eines ca. 600 m langen Straßenabschnittes vom südwestlichen Ortseingang Kamenz (Bauanfang) in Richtung Stadtzentrum mit dem Bauende an der Einmündung „Zur Eselsburg“ dar. Aufgrund der Örtlichkeit, Einschnitt, musste die angrenzende Bebauung (Gartenlauben) oberhalb der Böschung auf einem Streckenabschnitt von ca. 50,0 m durch die Errichtung einer Stützwand gesichert werden.
Die Stützwand ist als Ortbetonwand aus Beton C 30/37 hergestellt. Der Stützwandkopf erhielt über die gesamte Baulänge eine Betonkappe, Bauhöhe 20 cm, Baubreite 30 cm. Die Sichthöhe, Höhe zwischen Oberkante Randstreifen und Stützwandhöhe, bewegt sich zwischen 25 cm bis 215 cm. Die Sichtfläche der Stützwand ist als glatt geschalte Wand entsprechend Sichtbetonklasse SB 4 ausgeführt wurden. Darüber hinaus ist die gesamte Sichtfläche der Betonstützwand
und Kappe mit einer permanenten Antigraffiti Beschichtung versehen.

4.Ausbau eines straßenbegleitenden Radweges an der K 9211 in Geierswalde
Planung: ab Oktober 2008
Leistungsphasen HOAI: 3-4
Baukosten: 0,23 Mio. Euro (KB)

Kurzbeschreibung
Die K 9211 ist Teil des Straßennetzes im sich sehr stark touristisch entwickelnden Gebiet des „Lausitzer Seenlandes“. In der Vergangenheit wurden entlang der K9211 in der Ortslage Geierswalde und entlang der K 2110 von Laubusch sowie um den Geierswalder See Radwege errichtet. Mit dem geplanten Radweg wird eine Lücke in dem Radwegenetz geschlossen. Ein Abschnitt der Trasse ist Bestandteil eines überregionalen Radfernweges. Aufgrund der touristischen Nutzung des „Lausitzer Seenlandes“ ist die Anzahl der Radfahrer überdurchschnittlich hoch. Der Radweg verläuft neben der Straße und ist in beiden Richtungen befahrbar. Die Breite beträgt 2,50 m. Die Befestigung erfolgt mit einer 10 cm starke Asphalt-Tragdeckschicht.

5. Anbau eines Geh- Radweges an die Staatsstraße S 94 zwischen Bernsdorf und Straßgräbchen
Planungszeitraum: ab Juli 2008
Leistungsphasen HOAI: 3-4
Baukosten: 1,28 Mio. Euro (KB)

Kurzbeschreibung
Inhalt der Baumaßnahme ist die Errichtung eines gemeinsamen Geh- und Radweges entlang der Staatsstraße S 94 zwischen Bernsdorf und Straßgräbchen. Die geplante Trasse verläuft von der Einmündung S 94/ S 94 a entlang der S 94 bis zur Einmündung auf die B 97 in
Bernsdorf. Innerhalb der Ortslagen Bernsdorf und Straßgräbchen übernimmt die Straße neben der maßgebenden Verbindungsfunktion auch Funktionen für Erschließung und Aufenthalt. Im Baubereich sind nur abschnittsweise Geh- oder Radwege vorhanden. Die Fußgänger und Radfahrer sind meistens gezwungen den unbefestigten Seitenbereich oder die Fahrbahn zu nutzen. In der Ortslage Straßgräbchen wird der Radverkehr gemeinsam mit dem
Kraftfahrzeugverkehr auf der Fahrbahn geführt. Ausgewiesene Radverkehrsanlagen sind nicht vorhanden. Dies führt zu Konflikten mit dem Kraftfahrzeugverkehr. Diese Konflikte werden verstärkt durch den hohen Anteil von Schwerlastverkehr. Mit der Errichtung des Geh- und Radweges wird die Lücke im Radwegenetz zwischen dem Radweg entlang der S 94 am Bauanfang und dem Radweg an der B 97 in Bernsdorf geschlossen. Mit der Anlage des Geh- und Radweges wird die Verkehrssicherheit der Fußgänger und Radfahrer wesentlich verbessert. Der Geh- und Radweg verläuft neben der Straße und ist in beiden Richtungen befahrbar. Die Breite beträgt 2,50 m. Die Befestigung erfolgt mit einer 10 cm starke Asphalt-Tragdeckschicht.
Abschnittweise sind neue Straßenentwässerungsanlagen geplant, da durch den Anbau des Geh- und Radweges die vorhandene Straßenentwässerung nicht mehr aufrecht erhalten bleiben kann.

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